BSG Stahl Brandenburg e.V.

2. Herren

13. November 2023

Gastgeschenke verteilt

Unsere zweite Männermannschaft kassierte am vergangenen Sonntag beim SV Dallgow 47 eine 2:3-Niederlage. Für die Mannschaft von Trainer Lars Bauer war es nach drei Siegen in Folge eine Pleite, die teilweise selbst verschuldet war.

Dabei begann alles sehr verheißungsvoll. Bereits in der 2. Minute ging unsere Mannschaft in Führung. Nach einem Eckball traf Leonard Koppe aus dem Gewühl heraus. Unsere Mannschaft wich nicht von ihrer Linie ab, und legte in Minute fünf den zweiten Treffer nach. Nils Fröhlich passte vor das gegnerische Tor, wo Niklas Pelaj das Leder über die Linie bugsierte.

Kurios die Szene, die in der 10. Minute zum Strafstoß für die Platzherren führte. Einen Schuss klärte Stahl-Torhüter Ole Wendt im Nachfassen. Ein Dallgower wollte nachsetzen, stieß mit dem kreuzenden Fabian Dahms zusammen und Schiedsrichter Sebastian Schott zeigte auf dem Punkt. Dieses Geschenk ließen sich die Gastgeber nicht nehmen.

Wenig später bejubelten die Gäste schon das vermeintliche 3:1. Nach einer Ecke köpfte Koppe auf das Tor, der Ball wurde ebenfalls per Kopfball geklärt, nach Meinung der Stahl-Spieler hinter der Linie. Der Assistent an der Seite wollte aber keinen Treffer erkannt haben.

Dafür wurde es in der 34. Minute auf der Gegenseite eindeutiger. Bei einer weiten Flanke in den Gästestrafraum setzte Adrian Jordanov zu einer Kopfballklärung an, sein Torwart wollte aber den Ball. Jordanov zog seinen Kopf ein, Wendt griff daneben und Onur Ugurlu brauchte nur noch ins verwaiste Tor einschieben. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Verteidiger Philipp Otto mit Pelaj kurzfristig die Positionen getauscht, doch Pelaj ließ seinen Gegenspieler ziehen und dessen Vorlage verwerte Ugurlu zum 3:2.

Nach dem Seitenwechsel fand unsere Elf nur wieder schwer in die Partie, kam zunächst zu keinem gefährlichen Angriff. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Erst in der Schlussphase erspielten sich die Gäste drei gute Möglichkeiten, doch zweimal rettete ein Abwehrspieler auf der Linie und dann entschärfte der Dallgower Torhüter eine brenzlige Situation.

Nicht nur über die Niederlage ärgerte sich Trainer Lars Bauer. Bereits zum dritten Mal in Folge konnte sich sein Team in Dallgow nicht ordentlich vorbereiten, da die Kabine belegt war. Erst knapp 20 Minuten vor Spielbeginn, der nicht verschoben wurde, konnten sich die Stahl-Spieler erwärmen. Manchmal können solch kleine „Mosaiksteine“ über einen Erfolg entscheiden und wie erwähnt, dahinter scheint in Dallgow Methode zu stecken.

Am kommenden Sonntag (5. November/14:00 Uhr) ist Fortuna Babelsberg II zu Gast. In dieser Partie erhofft sich Trainer Bauer 3 Punkte, denn danach folgen die schweren Aufgaben gegen Viktoria Potsdam und den SV Ziesar.

Letzte Beiträge

2. Herren

15 Mai 2024

Viktoria einfach zu stark

An diesem Sonntag war der Kreisoberligatabellenführer Viktoria Potsdam zu Gast bei den 2. Männer der BSG Stahl Brandenburg. Stahl-Trainer Lars Bauer hatte gehofft mit seiner Mannschaft dem Ligaprimus die erste Saisonniederlage beizubringen, doch die mit etlichen zuvor höherklassig spielenden Fußballer besetzte Truppe aus der Landeshauptstadt ließ nichts anbrennen, setzte sich

Allgemein

14 Mai 2024

Erfolgreicher 2. Stadion Flohmarkt am Quenz lockte Besucher an

Am vergangenen Samstag öffnete das Stadion am Quenz erneut seine Tore für den 2. Stadion Flohmarkt und lockte von 7 bis 16 Uhr viele Besucher an.Mit einer verbesserten Organisation und einer größeren Anzahl an Teilnehmern im Vergleich zum letzten Mal bot der Flohmarkt ein breites Spektrum an Schnäppchen und Raritäten.Die

1. Frauen

14 Mai 2024

Packung für den Spitzenreiter

Im Spitzenspiel der Frauen-Landesliga am Sonntag, zwischen dem Dritten BSG Stahl Brandenburg und dem Spitzenreiter SV Grün-Weiß Brieselang im Stadion am Quenz, sahen die Zuschauer ein Novum. Fielen ansonsten die Entscheidungen stets knapp aus, Siege nur mit einem Tor Vorsprung, kassierten die Grün-Weißen nun eine Packung. Mit einer 1:5-Pleite mussten