BSG Stahl Brandenburg e.V.

2. Herren

29. Februar 2024

Gegner war abgezockter

Die 2. Männer der BSG Stahl Brandenburg trafen am Sonntag mit dem RSV Eintracht 1949 U23 erneut auf ein Team aus der Spitzengruppe in der Kreisoberliga Havelland. Da Trainer Lars Bauer mit der A-Jugend im Einsatz war, vertrat ihn Marco Leffs an der Seitenlinie. Für den Jugendtrainer kein Problem, schließlich kennt er die meisten Akteure, hatte sie im Nachwuchsbereich trainiert.

Ein Blick auf die Aufstellungsliste suggerierte einen vollen Kader bei den Gastgebern, doch das täuschte. Drei von den Wechselspielen trafen erst im Laufe der zweiten Hälfte ein, es waren A-Junioren, die zunächst bei der 1:4-Niederlage beim FSV Falkensee-Finkenkrug im Einsatz waren. Weiterhin saß Noah-Dominik Weber auf der Bank, hinter dem aber eine lange Trainingspause stand und auch nur einen Kurzeinsatz nach der Pause absolvierte.

Die Voraussetzungen also alles andere als gut für die Stahl-Elf, die zudem dann noch kalt erwischt wurde. Zwei schnelle Kontertore durch Marvin Ludwig Bachmann in der 4. und 5. Minute nagten am Selbstverständnis. Aber Respekt, die Platzherren fingen sich, boten der Eintracht im Verlauf der ersten Hälfte ein Spiel auf Augenhöhe. Der große Unterschied war aber die Effektivität. Während die Gäste aus drei Chancen zwei Tore machten, blieben die Möglichkeiten auf Seiten der Brandenburger ungenutzt. Vor der Pause hatte Tim Peter Nikolaiczyk zwei Gelegenheiten, wobei bei seinem Kopfball nur Zentimeter fehlten, wie auch beim Versuch Leonard Koppes.

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Reihen weitestgehend. Die Stahl-Abwehr stand sicher, doch vorn gab es kein Durchkommen. Es fehlte die Bewegung, um die Eintracht zu überraschen. Eine gute Chance hatten die Brandenburger in der 79. Minute. Nach einer schnell ausgeführten Ecke setzte sich Jannis Lenze vor dem RSV-Tor durch, doch ein Abwehrspieler bekam gerade noch sein Knie hoch, um den Einschlag zu verhindern. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber schon 0:3. In er 71. Minute war die Stahl-Abwehr bei einem Freistoß unsortiert. Der Ball wurde von links vor das Tor gezogen, wo Nils Fröhlich beim Klärungsversuch ein Eigentor unterlief.

Trainer Leffs zeigte sich nicht unzufrieden: „Mit dem Personal, was uns zur Verfügung stand, haben wir das Beste daraus gemacht. Wenn du oben stehst, liegt das Glück auch eher auf deiner Seite. Die Eintracht hatte drei Chancen macht zwei Tore, wir halt keins. Zur Pause hätte es auch 2:2 stehen können. Aber so geht der Sieg in Ordnung, wenngleich um ein oder zwei Tore zu hoch.“

Kommenden Sonntag (3. März) geht die Reise zum SV Caputh. Da bestehen eher die Chancen etwas Zählbares mitzunehmen.

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